Tanzteppich – Gespräche / Das neue Tanzhaus 2018

Zusammenfassung vom 4.12.2017

Zu beginn des Tanzteppichs informiert Catja Löpfe über das Tanzhaus nach dem Wiederaufbau und dessen Möglichkeiten.

  • Das Tanzhaus (TH) hat eine einzigartige Architektur. Die Wände werden begrünt, um im Sommer vor Hitze zu schützen. Im Winter fallen die Blätter ab, um die Sonnenwärme reinzulassen. Das Dach wird begrünt und soll begehbar sein. Der Weg der Limmat entlang wird breiter und es soll einen Zugang von dort zum Cafe geben.
  • Das TH wird insgesamt mehr Fläche haben, allerdings wird ein grosser Teil dieser zusätzlichen Fläche für die Technik und Lager verwendet, denn der Platz war zuvor zu knapp.
  • Das TH behält den grossen Saal an der Wasserwerkstrasse 129, muss aber Büro, Foyer und Studio A abgeben, da diese danach an der Wasserwerkstrasse 127A platz finden.
  • Es gibt zwei Studios und eine grosse Studiobühne, welche technisch voll ausgestattet sein wird und fast gleich gross sein wird wie die Bühne im Saal.
  • Es wird eine Suppenküche geben.
  • Es gibt ein Foyer mit Café/Bar, welches vom Fluss her zugänglich ist und möglichst oft offen sein soll. Es ist noch unklar, wer diesen Ort führt.
  • Ab Herbst 2018 sollte das Gebäude fertig sein. Der Umzug wird etwas dauern, da erst nach Fertigstellung des Gebäudes die ganze Technik für die Bühne montiert werden kann. Zudem ist bei einem so grossen Bau mit Verzögerungen zu rechnen.
  • Das Budget liegt wie bisher bei 560T / Jahr, es gibt also nicht mehr Geld für Produktionen.
  • Die Räumlichkeiten im Mediacampus werden bis zum Bezug des Tanzhauses ca. Ende Oktober 2018 weiter bestehen. Danach werden sie von der Stadt Zürich kostendeckend vermietet. Ende 2019 läuft der Mietvertrag mit der Stadt Zürich aus und es ist offen, was mit dem Mediencampus passiert.

 

Inputs für das Tanzhaus 2018 aus der Szene:

Hier unten findet ihr eine Sammlung von Ideen. Sie sind als Anregung gedacht. Bitte schickt uns eure Wünsche an das Tanzhaus 2018 bis Ende Jahr. Wir werden alle Ideen gebündelt dem Tanzhaus zukommen lassen.

 

Plattformen

  • Show Off: Wurde sehr begrüsst. Leider konnten nur wenige davon profitieren. Einmal im Jahr scheint zu wenig, da es kaum solche Experimentier- und Auftrittsmöglichkeiten gibt in Zürich.
  • 12 Min 20 Max: Eine solche Plattform ist nebst einem Show Off immer noch erwünscht.
  • Open Stage: Je nachdem, welche Plattformen es im TH gibt muss die Open Stage neu überdacht werden. Open Stage ist ein sehr niederschwelliges Format, welches die Möglichkeit bietet, sich mit dem Publikum auszutauschen.

 

Programmierungsfenster

  • Eine Idee, um mehr Abwechslung ins Tanzhausprogramm zu bringen und möglichst vielen Leuten eine Plattform zu geben, sind die Programmierungs-fenster.
  • Unkuratierter Monat: In dieser Zeit dürfen div ZH-Gruppen Stücke zeigen. Ev. nach dem Prinzip „first come first served“.
  • Künstlerkuration: Eine Gruppe von Künstlern stellt ein Programm zusammen.
  • Tanz am Montag für Zürcher Fokus
  • Publikumskuration

 

 

Austausch – Tanzteppich

Es werden drei Formen vorgeschlagen, wie der Tanzteppich genutzt werden könnte:

  • Austausch Szene – Szene: Austausch der Anliegen der Tanzschaffenden
  • Institution (TH) – Szene: Austausch der Anliegen der Tanzschaffenden mit dem Tanzhaus
  • Öffentlichkeit – Szene: Fragen von allgemeinem Interesse.
    • Diskursiv à Gastreferenten einladen
    • Was bringt Tanz der Gesellschaft?
    • Über Tanzteppichformat ein neues Publikum gewinnen à Tanzteppiche in anderen Räumlichkeiten / in der Öffentlichkeit
    • Foyertänze / Ausstellungen im TH-Cafe
    • Interdisziplinäre Themen
    • Performative Aktionen im Café, Art for those who didn’t ask for it. Möglichst viele Leute involvieren.
    • Tanzapéro, kuratiert von Choreografen
    • Tanzhaus als Informationszentrum

 

Weiter genannt wurden:

  • Produktions – Diffusions Synergien
  • Unterstützung bei Projektmanagement