Vorstand

Ronja Römmelt – Ressort Nachwuchs, Politik, Open Stage,
Marie Alexis – Ressort Social Media
Lyn Bentschik – Ressort Newsletter
Nadine Schwarz – Ressort Vernetzung und Politik
Tina Mantel – Ressort Tanznachtisch, Workshop
Isabella Crescini – Ressort Buchhaltung, Mitgliederwesen
(David Schwindling – im Ausstand)

Nadine Schwarz

Nadine Schwarz studierte zeitgenössischen Tanz in Kanada und Holland und ist seit 2001 als freischaffende Tänzerin und Choreographin tätig. Ihre Stücke wurden in der Schweiz, Kanada, Frankreich und Holland gezeigt.
Parallel zu ihrer künstlerischen Laufbahn organisierte sie Weiterbildungsmöglichkeiten für Laien und für professionelle Tanzschaffende. Unter anderem leitete sie Semesterkurse in Zusammenarbeit mit dem Tanzhaus Zürich und dem Jungen Schauspielhaus Zürich.
Seit 2012 engagiert sie sich vermehrt für die Tanzszene in Zürich, unterstützt den Austausch zwischen den Künstlern, aber auch zwischen Kunstschaffenden und den Institutionen im Raum Zürich.
Sie ist seit 2013 im Vorstand der TanzLobby IG Tanz Zürich. Dort organisiert sie unter anderem die Open Stage für die freie Tanzszene, eine unkuratierte Plattform für Tanzschaffende, die mehrmals jährlich in unterschiedlichen Häusern stattfindet (Tanzhaus Zürich, Fabriktheater, Gessnerallee, Corner College, Holzke, Kulturhaus Helferei, Landesmuseum). Zudem vertritt sie die freie Szene Zürich bei der Studie „Tanz- & Theaterlandschaft“. Seit 2014 ist sie ebenfalls im Vorstand des Vereins tanzinwinterthur und dort Geschäftsleiterin sowie künstlerische Leiterin des Tanzfestivals Winterthur.
2017 führte sie, in Zusammenarbeit mit Jacqueline Pasanisi, das Tanzfest Winterthur zum ersten Mal durch und war auch 2018 als Organisatorin dieses Festivals aktiv.

 

Isabella Crescini

Ausgebildete Bühnentänzen an der ZTTS (Zürich Tanz Theater Schule), an der Alvin Ailey Dance Theater School (N. Y.), sowie bei Merce Cunningham (N. Y.) gründete sie, nach ihrer Karriere als Tänzerin, im 2001 die isaJAZZDANCE, Berufsschule für Tanz. Ein NDS-Studium in Tanzkultur an der Uni Bern folgt. 2016 gründete sie mit Daniell` Ficola die OFF DANCE, Schule und Ort der Kunst.
Sie ist anerkannte Tanzpädagogin Dance Suisse und J & S Leiterin und unterrichtet Jazztanz, Afro-Modern-Jazz und Active Stretching.

Tina Mantel

Tina ist freiberufliche Choreographin, Tanzpädagogin und Tänzerin und war von 1998-2010 an der Zürcher Hochschule der Künste tätig. Neue Perspektiven für ihr tänzerisches Schaffen fand sie im Studium der Tanzwissenschaft (Uni Bern). Sie ist Initiantin und Leiterin der Gruppe „mann tanzt“ und verfolgt ihre eigene Tanzpraxis seit über dreissig Jahren, zuletzt in ihrem Projekt „Frau Stähli geht vorbei“, ein Stück für Tänzerinnen zwischen 45 und 60 Jahren. In den 1980er Jahren engagierte sie sich bereits im Vorstand der IGTanz Zürich. Sie möchte das aktuelle freie Tanzschaffen in Zürich stärken, auch durch ein verstärktes Bewusstsein für dessen Vergangenheit. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Juilliard School, New York. Tina ist künstlerische Leiterin des Vereins Tanzmehr und Mutter von drei Kindern.

www.tinamanteltanz.ch www.tanzmehr.ch

Ronja Römmelt

Ronja Römmelt wurde 1994 in Freiburg im Breisgau geboren und ist in Basel aufgewachsen. Sie durchlief einen Teil der Ballettschule am Theater Basel und hat eine Ausbildung im argentinischen Tango. Zwischen 2010-2012 arbeitete sie als Hospitantin und Assistentin an verschiedenen Theatern, ehe sie sich bereits mit 19 Jahren auf eigene Projekte der darstellenden Künste fokussierte. 2013 zeigte die ihre erste Tanzarbeit: «Siddhartha – Tell me whats my lesson». Wiederkehrende Themen ihrer Stücke sind die Analyse zwischenmenschlicher Beziehungen, menschlichen Verhaltens, sowie Potenziale generationsübergreifenden Austauschs. Kennzeichnend für ihre bisherigen Arbeiten ist das Zusammenführen verschiedener Altersgruppen und Disziplinen. Sowohl in «Zwischenräume», das im Rahmen vom Kunstfreitag im Kunstverein Friedrichshafen 2019 uraufgeführt wurde, als auch im Stück «Mnemosyne Körper 1941-2000», das im April 2017 im Tanzhaus Zürich erstmalig gezeigt wurde, kann man diesen Arbeitsansatz  erleben. Durch geschickte Kombination von Elementen aus Wissenschaft, Tanz und Performance thematisiert und hinterfragt Römmelt Konventionen gängiger Aufführungspraxis verschiedener Kunstsparten. So entwickelt sie beispielsweise 2014 mit Heimat-Erinnerung-Sinneswahrnehmung eine Tanzperformance, die Audio- und Videoelemente als festen Bestandteil des Konzepts integriert, mit skulpturen Sockeln als Bühne arbeitet und im Rahmen der Ausstellung «Heimaten» am Museum der Kulturen Basel gezeigt wurde. 2016 entstand mit Jack & Jill eine textlose Aufführung, die auf Bewegungen basiert und wiederum im Ausstellungskontext gezeigt wird.   Römmelt hat im Juni 2019 ihr Studium in Dramaturgie an der Zürcher Hochschule der Künste abgeschlossen. Seit 2018 ist sie Mitglied der Gesellschaft für Tanzforschung und Teil des Projektteams für das Symposium Sens(e)ation, das vom 27.09.-29.09.2019 an der Zürcher Hochschule der Künste von der Gesellschaft für Tanzforschung ausgerichtet wird.

Lyn Bentschik

Lyn Bentschik, geboren und aufgewachsen in der Schweiz. Ausbildung für zeigenössischen Bühnentanz und Performance in Kopenhagen (Copenhagen Contemporary Dance School) und Stockholm (DOCH, University of Dance and Circus). Ab September 2019 in Masterausbildung in der Schweiz. 

Nach ihrem BA Abschluss 2015 hat sie sich intensiv mit Performances von Marina Abramović auseinandergesetzt. In der europaweiten Retrospektive „The Cleaner“ wurde Lyn für verschiedenste Reperformances ausgewählt, dazu zählen „Cleaning the Mirror“ (Moderna Museen Stockholm), „Imponderabilia” (Louisiana Museum of Modern Arts, Kopenhagen), „The Freeing Series“ (Henie Onstad Kunstsenter, Oslo), „Luminosity“, „Work Relation“ und schliesslich „The House with the Ocean View“ (Bundeskunsthalle, Bonn). Während dieser 12 Tage und Nächte dauernden Performance durfte sie weder essen, sprechen oder lesen und war die Erste neben Abramović selbst, die dieses Stück performt hat. 

Prägende Erfahungen als Tänzerin machte sie mit Emanuel Gat, Cristian Duarte, Jefta van Dinther, Thiago Granato und Becky Hilton. Mit ihren eigenen Arbeiten erforscht sie die Schnittstelle von Tanz und Performance. Sie ist Teil der in Stockholm basierten, behinderten Tanzgruppe „Atvara“ und performt regelmässig mit „ReAct! Actions moving“, einer Kompanie, welche ausschliesslich im öffentlichen Raum auftritt.

MARIE ALEXIS

Marie Alexis, 1981 in Frankreich geboren, studierte Zeitgenössischen Tanz in Zürich und London. Als freischaffende Tänzerin und Performerin arbeitete sie für freie Projekte und Kompanien sowie an Theatern im In- und Ausland. Um ihr Körperwissen zu vertiefen folgten Ausbildungen in Massage- und Yogatherapie sowie in Life/Art Process nach Anna Halprin. Neben ihrer Bühnentätigkeit setzte sie eigene Ideen im Rahmen von Solo-Projekten sowie diversen Choreographien für Bühnen- und Videoprojekten um.

Seit 2016 widmet sie sich intensiv ihrer eigenen choreographischen Arbeit und ist seit 2017 künstlerische Leiterin der compagnie O. Das erste abendfüllende Stück unter ihrer Leitung, „Come Away“, wurde 2018 in Zürich uraufgeführt. Derzeit studiert sie an der ZHdK im MA Dance, Choreography.

Ihre besonderen Anliegen sind eine produktive Vernetzung innerhalb der Tanzszene und zu anderen Kunstsparten sowie das Pflegen einer Gesprächskultur.

David Schwindling (im Ausstand)

wurde 1983 im Merzig Saar (DE) geboren. Studierte “klassisch- und zeitgenössischen Tanz”, an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt a.M. Es folgten Engagements an den Theatern Darmstadt, Würzburg, Hildesheim, Osnabrück. Und zuletzt war acht Jahre lang festes Mitglied der Tanzkompanie am Theater St.Gallen. War Gast am Opernhaus Zürich und den St.Galler Festspielen. 2012 Mitbegründer von “Zimmerfrei Productions“, das Kreative Kollektiv erreichte mit seinen 13 Kinder und Jugendprojekten, an Primarschulen insgesamt über 5000 tanzende Kids. 2015 dann die Gründung der Tanzkompanie  “House of Pain – physical dance theatre“. Die für Ihren beiden Produktionen „bloody mess“ und “Mother is the be(a)st“ jeweils mit dem Förderpreis der Stadt St.Gallen ausgezeichnet wurden. Des weiteren ist er seit vielen Jahren Dozent für “Contemporary Dance“ an der St.Galler Theater Tanzschule. Gibt regelmäßig Vertretungsstunden im Tanzwerk101 in Zürich und seit 2014 unterrichtet er einmal jährlich zeitgenössischen Tanz an der “rhytmo y danza“ in Nemby (Paraguay). Ist Gast Trainingsleiter für die Tanzkompanien der Theater Linz, St.Gallen und Graz. Seit Mai 2018 ist er im Vorstand der “TanzLOBBY“ IG Zürich“.