Daniel Hellmann

Daniel Hellmann (geb. 1985) ist Tanz- und Theaterschaffender, Sänger und Performer. Er lebt zwischen seiner Heimatstadt Zürich und Berlin und studierte Philosophie, klassischen Gesang und Theater / Performance in Zürich, Lausanne und Bern. Nach einigen Opernproduktionen in der Schweiz, Belgien und Deutschland gründete er 2012 die 3art3 Company, um Produktionen zu verwirklichen, die Musik, Tanz und Theater kombinieren. Für das erste 3art3-Projekt K. – eine Zusammenarbeit mit dem Choreographen Quan Bui Ngoc – gewann er einen Preis der Schweizerischen Autorengesellschaft und eine kulturelle Auszeichnung der Stadt Zürich.
Seit 2014 entstanden mit 3art3 und als Ko-Produktion mit Les Ballets C de la B Untold, mit Matterhorn Produktionen der Musiktheaterabend Nach Lampedusa – Wandererfantasien zum Asylwesen in der Schweiz, wie auch die interaktiven Performances Full Service und THE_SPACE_BETWEEN. Hellmann’s Solo-Performance Traumboy über männliche Prostitution feierte 2015 im Rahmen der Zürcher Festspiele Premiere in der Gessnerallee Zürich und wurde für die Sélection Suisse en Avignon und Swiss Selection Edinburgh ausgewählt.
Hellmanns Arbeiten wurden an Theatern und Festivals in der Schweiz, in Frankreich, Deutschland, Belgien, Holland, Italien, Spanien, Grossbritannien und in den USA gezeigt. Requiem for a piece of meat (2017), eine Musik-Tanz-Performance über unsere widersprüchlichen Beziehungen zu Tieren, Fleisch und Tod wurde mit dem June Johnson Dance Prize ausgezeichnet und zu den Swiss Dance Days 2019 eingeladen. Hellmann’s neueste Arbeit, ALL IN (2019), ein dokumentarisches Stück über Dreiecksbeziehungen entstand gemeinsam mit Layton Lachman und Anne Welenc an der Gessnerallee Zürich.
Seit 2018 kuratiert Hellmann die Darstellenden Künste für das interdisziplinäre Gender & Sexualitäten-Festival LA FÊTE DU SLIP in Lausanne.

www.daniel-hellman.com