Archiv der Kategorie: Bleib informiert!

Auf dieser Seite findet ihr detaillierte Infos zu Tanz und Politik

Corine Mauch: «Wir geben lieber noch etwas mehr Geld aus und haben dann auch etwas davon»

NZZ Irène Troxler und Urs Bühler28.5.2019

Für Stadtpräsidentin Corine Mauch steht fest: «Die Diskussion um den Pfauen zeigt, welch grosse Relevanz das Theater in Zürich hat.» (Bild: Joël Hunn / NZZ)
Für Stadtpräsidentin Corine Mauch steht fest: «Die Diskussion um den Pfauen zeigt, welch grosse Relevanz das Theater in Zürich hat.» (Bild: Joël Hunn / NZZ)

INTERVIEW

Stadtpräsidentin Corine Mauch verteidigt die Neubaupläne für die Pfauenbühne. Sie warnt aber davor, in der Zürcher Kulturpolitik nur von den Leuchttürmen zu sprechen.

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Meet The mebers Brunch & Knackige GV der Tanzlobby ig tanz zürich

Rund 20 Mitglieder der TanzLOBBY IG Tanz Zürich trafen sich am SO 19.5.2019 zum Meet the Members Brunch mit knackiger GV und einer kurzen Präsentation des neuen Förderkonzepts der Stadt Zürich durch Anna Bürgi. Dass sich bei dem Anlass alten Hasen und neue Gesichter trafen, hat uns, den Vorstand, sehr gefreut und bestärkt. 

Das Wichtigste in Kürze: 

  • Der Vorstand wurde um drei weitere Personen ergänzt: Ronja Römmelt- Ressort Nachwuchs, Politik, Open Stage, Marie Alexis – Ressort Social Media, Lyn Bentschik-Ressort Newsletter. Weiterhin dabei sind: Nadine Schwarz – Ressort Vernetzung und Politik, Tina Mantel – Ressort Tanznachtisch, Workshop , Isabella Crescini – Ressort Buchhaltung, Mitgliederwesen, (David Schwindling – im Ausstand)
  • Das neue Förderkonzept wurde kritisch diskutiert. Gespräche hierzu sind immer noch in Gang. Wir freuen uns auf eine breite Beteiligung auch von Tanzinteressierten, die sich bis anhin noch nicht aktiv dazu geäussert haben. 
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Treffen der regionalen Tanzorganisationen

Die TanzLOBBY IG Tanz Zürich traf sich mit diversen anderen IG’s am 14.5.2019 in Bern. Organisiert wurde das Treffen durch DanseSuisse.

Von: Wanda Puvogel

Die Bedürfnisse der Tanzschaffenden in der Schweiz stehen im Zentrum der Arbeit von Danse Suisse. Dabei unterscheiden sich die jeweiligen Arbeitsrealitäten jedoch stark je nach Berufsfeld und Region, wie wir am 14. Mai einmal mehr feststellen konnten: Danse Suisse hatte in Bern zu einem Treffen der regionalen Tanzorganisationen eingeladen, die sich vorrangig für die Künstler*innen in der Freien Szene einsetzen (die sogenannten „IGs“, mehr dazu hier).

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Information Stadt Zürich Kultur:

UMSETZUNGSPHASE TANZ- & THEATERLANDSCHAFT, KONZEPTFÖRDERUNG, KINDER-JUGEND-TANZ-THEATER-HAUS (KJTT) UND PRODUKTIONSBÜRO/UNKURATIERTER RAUM

Die Konkretisierungsphase des Projekts «Tanz- und Theaterlandschaft Zürich» (TTL) ist mit dem Richtungsentscheid des Stadtrats Ende Januar erfolgreich abgeschlossen worden. Wir haben somit grünes Licht für die nächsten Schritte und können im politischen Prozess zur Umsetzung des neuen Fördersystems und der Massnahmen voranschreiten. Für diesen Prozess bedarf es weiterhin viel Informations-, Argumentations- und Überzeugungsleistung. Wir nehmen diese Herausforderung sehr motiviert und mit grosser Zuversicht an, sind aber erneut auf eure tatkräftige Unterstützung und euer Know-how angewiesen.

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Migros plant Umbau des Kulturprozents

Zur Migros gehört, dass sie Millionen Franken an die Künste verschenkt. Das soll sich nun ändern.

Von einem «grossen Fehler», «Entsetzen», gar einem «Skandal» ist die Rede, als Ende Oktober die Schliessung einer Künstlerresidenz im waadtländischen Romainmôtier angekündigt wird. Seit 1994 hatte Migros die «Arc artist residency» – so der Name des Rückzugsorts für Künstler – finanziert. Ende Dezember wurde sie geschlossen. Das ging wohl selbst Mitarbeitern der Migros etwas schnell: Noch im November erschien ein Buch über Künstlerresidenzen, in dem es ein Kapitel zum Migros-Haus in Romainmôtier gibt, – aber kein Wort zur Schliessung. Herausgegeben wurde das Buch von der stellvertretenden Generalsekretärin des Migros-Genossenschaftsbundes (MGB).

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Michelle Akanji, Rabea Grand und Juliane Hahn leiten die Gessnerallee
 ab der Spielzeit 2020/21

Medienmitteilung 6. Februar 2019 Michelle Akanji, Rabea Grand und Juliane Hahn leiten die Gessneralleeab der Spielzeit 2020/21

Die drei Co-Leiterinnen wurden vom Vorstand des Vereins Theaterhaus Gessnerallee für die Dauer von vier Jahren als neues Leitungsteam gewählt. Die Gessnerallee Zürich wird somit zum ersten Produktionshaus der freien Tanz- und Theaterszene in der Schweiz mit einem Frauen-Leitungsteam. Der Vorstand gibt mit der Wahl von Akanji, Grand und Hahn einen Impuls für ein zukunftsfähiges Organisationsmodell

Michelle Akanji, Rabea Grand und Juliane Hahn leiten die Gessnerallee
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Ein beweglicheres Fördersystem für die Tanz- und Theaterlandschaft

Stärkung der Freien Szene und des Angebots für junge Menschen

Die Stadt will im Bereich Tanz und Theater ein neues Fördersystem einführen. Es wurde in den vergangenen Monaten unter Beizug der Kulturschaffenden erarbeitet. Eine periodische Konzeptförderung sorgt dafür, dass neue Ideen bessere Chancen erhalten. Die Lücke im Angebot für Kinder und Jugendliche soll mit einem neuen Haus geschlossen werden. Weitere Elemente stärken die Freie Szene.

Medienmitteilung auf der Website der Stadt

Gespräch mit der Tanzkommission

Was Zürcher Tanzschaffende beschäftigt –

Notizen vom Gespräch mit Anna Bürgi und Noémi Delfgou (Tanzkommission)

Im Jahr 2018 gab es drei Vorbereitungstreffen von Tanzschaffenden, um Anliegen der Zürcher Tanzszene zu diskutieren. Danach sollte ein Austauschtreffen mit der Tanzkommission Zürich stattfinden. Leider konnten kein Termin für die Durchführung gefunden werden (verschoben auf 2019).  Nadine und Tina vom Vorstand trafen sich stattdessen mit Anna Bürgi und Noémie Delfgou, um die vorgängig eingereichten Themen zu besprechen. Hier eine Zusammenfassung der Antworten / des Gesprächs.

Abschluss der Konkretisierungsphase “Tanz- & Theaterlandschaft”

Die Beteiligten wurden zum Abschluss der Konkretisierungsphase über das vom Projektteam favorisierte Fördersystem für die Zukunft der Zürcher Tanz- und Theaterlandschaft informiert. Dieses wurde unter anderem in den Workshops mit den rund 30 Vertreterinnen und Vertretern der Häuser und der Freien Szene entwickelt. Verwaltungsexterne Expertinnen und Experten wirkten ebenfalls mit. Als nächsten Schritt braucht es einen politischen Entscheid über die Einführung dieses Systems.

Mehr Informationen dazu hier!

Tanzteppich – Gespräche / „Tanz- & Theaterlandschaft“

 Zusammenfassung vom 4.12.2017

 

Eckpunkte „Tanz- & Theaterlandschaft“:

  • Projektleitung: Daniel Imboden
  • Begleitet von der Unternehmensberatung Integrated Consulting Group, Graz
  • Laufzeit Okt 16 – Mai 18Ziele:
    Erarbeitung eines Konzepts für die Tanz- und Theaterlandschaft Zürich, die einer Grundlage für Planungs- und Entscheidungsprozesse der Stadt dient.
  • Das Konzept orientiert sich an den vier Handlungsachsen des Leitbilds 2016-2019: Diversität leben/Teilhabe stärken, Akzente setzen/Profile schärfen, Rahmenbedingungen verbessern, Koordination stärken.
  •  Die Leitplanken sind:Budgetneutralität
    Beibehaltung des dualen Systems Stadttheater und freie Szene

Es gibt partizipative Teile, wo die Szene (Theaterleiterinnen, Vertreterinnen der freien Szene, Kommissionsvertreter) eingebunden wird.

Die Gesamtperspektive soll berücksichtigt werden, TT-Landschaft als komplexes Gefüge (Produzierende, koproduzierende und Gastspielhäuser, Freie Szene, Kommissionen, Abteilung Kultur und Politik)

 

Was bisher geschah und wo wir jetzt stehen:

  • Projektstart: 30. Januar 2017
  • Bestandsaufnahme anhand Fragebogen
  • Interviewphase mit allen Beteiligten der Studie-> Zwischenbericht
  • Konzeptentwicklungsphase: Workshop vom 30.11. zu 6 modellhaftenEntwicklungsrichtungen.

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Tanzteppich – Gespräche / Das neue Tanzhaus 2018

Zusammenfassung vom 4.12.2017

Zu beginn des Tanzteppichs informiert Catja Löpfe über das Tanzhaus nach dem Wiederaufbau und dessen Möglichkeiten.

  • Das Tanzhaus (TH) hat eine einzigartige Architektur. Die Wände werden begrünt, um im Sommer vor Hitze zu schützen. Im Winter fallen die Blätter ab, um die Sonnenwärme reinzulassen. Das Dach wird begrünt und soll begehbar sein. Der Weg der Limmat entlang wird breiter und es soll einen Zugang von dort zum Cafe geben.
  • Das TH wird insgesamt mehr Fläche haben, allerdings wird ein grosser Teil dieser zusätzlichen Fläche für die Technik und Lager verwendet, denn der Platz war zuvor zu knapp.
  • Das TH behält den grossen Saal an der Wasserwerkstrasse 129, muss aber Büro, Foyer und Studio A abgeben, da diese danach an der Wasserwerkstrasse 127A platz finden.
  • Es gibt zwei Studios und eine grosse Studiobühne, welche technisch voll ausgestattet sein wird und fast gleich gross sein wird wie die Bühne im Saal.
  • Es wird eine Suppenküche geben.
  • Es gibt ein Foyer mit Café/Bar, welches vom Fluss her zugänglich ist und möglichst oft offen sein soll. Es ist noch unklar, wer diesen Ort führt.
  • Ab Herbst 2018 sollte das Gebäude fertig sein. Der Umzug wird etwas dauern, da erst nach Fertigstellung des Gebäudes die ganze Technik für die Bühne montiert werden kann. Zudem ist bei einem so grossen Bau mit Verzögerungen zu rechnen.
  • Das Budget liegt wie bisher bei 560T / Jahr, es gibt also nicht mehr Geld für Produktionen.
  • Die Räumlichkeiten im Mediacampus werden bis zum Bezug des Tanzhauses ca. Ende Oktober 2018 weiter bestehen. Danach werden sie von der Stadt Zürich kostendeckend vermietet. Ende 2019 läuft der Mietvertrag mit der Stadt Zürich aus und es ist offen, was mit dem Mediencampus passiert.

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Ein Wille zur Veränderung ist nicht zu spüren

Für 150 000 Franken lässt der Stadtrat die Zürcher Tanz- und Theaterlandschaft untersuchen. Nun liegt ein erster Zwischenbericht vor. Der Befund: Ein Überangebot gebe es nicht. Die Auslastung der Häuser sei gut.

NZZ Daniel Fritzsche14.7.2017

Die Zürcher Kulturschaffenden stellen sich selber ein gutes Zeugnis aus. Eine 111 Seiten umfassende Bestandsaufnahme, die am Freitag veröffentlicht worden ist, kommt zum Schluss: Das Tanz- und Theaterangebot in Zürich ist vielfältig und wird rege genutzt. Die Zahl der Vorstellungen ist in den letzten zehn Jahren um 20 Prozent gestiegen. Die Auslastung der Häuser ist mit durchschnittlich 77 Prozent gut, sogar 4 Prozentpunkte besser als vor zehn Jahren. Der Eigenfinanzierungsgrad ist mit 33 Prozent höher als in Deutschland und im Rest der Schweiz. Im Interview mit der NZZ meint Kulturdirektor Peter Haerle zusammenfassend: «Die Theater leisten gute Arbeit und haben Erfolg.»

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Treffen mit der Tanzkommission (29.6.2017)

Fragen an die Tanzkommission

In den letzten Monaten wurden vermehrt Fragen an die TanzLOBBY herangetragen, die an die Tanzkommission gerichtet waren. Darum initiierte die TanzLOBBY ein Treffen von Vertretern der freien Szene mit der Tanzkommission. Im Vorfeld sammelte die TanzLOBBY die Fragen und organisierte zwei Treffen mit Tanzschaffenden, um relevante Fragen herauszukristallisieren.

Am 29.6.2017 fand dann ein Treffen mit der Tanzkommission im Stadthaus statt, bei dem die hier aufgelisteten Fragen diskutiert wurden. Die angefügten Fragen sind nicht allumfassend, sondern möchten den Austausch mit der Tanzkommission initiieren.  Auch die Antworten wurden nur kurz aufskizziert und nicht abschliessend diskutiert.

Abschliessend bemerkte die Kommission, dass sie das Gespräch spannend fand und sich gerne mit der freien Szene austausche. Es sei für sie wichtig zu wissen, was uns bewegt. Inputs sind immer willkommen. Die Tanzkommission begrüsst weitere Treffen. Schliesslich stehen wir alle auf der gleichen Seite und setzten uns für den Tanz ein!

Infos zum Projekt «Tanz- und Theaterlandschaft Zürich» der Stadt Zürich

Mit dem Projekt «Tanz- und Theaterlandschaft Zürich» will die Stadt Zürich die Basis für die zukünftige Kulturförderung in den Bereichen Tanz und Theater schaffen. Die Tanz- und Theaterschaffenden werden im Prozess miteinbezogen. Ein externes Expertenteam arbeitet am Konzept mit, das im ersten Halbjahr 2018 vorliegen soll. Infos zum Projekt «Tanz- und Theaterlandschaft Zürich» der Stadt Zürich weiterlesen